macOS 28 streicht Unterstützung für verschlüsseltes HFS+
Mit der Veröffentlichung von macOS 28 im nächsten Jahr wird Apple die Unterstützung für das verschlüsselte HFS+-Dateisystem einstellen. Dies betrifft alle Macs, die noch auf HFS+ setzen, insbesondere ältere Festplattenarchive. Bereits mit macOS 27 hatte Apple den Intel-Support fallen gelassen, und auch die Möglichkeit, Intel-Apps auf Apple-Silicon-Macs auszuführen, wird sukzessive abgeschafft. HFS+ selbst war schon länger nicht mehr der Standard; macOS verwendet seit Jahren das modernere APFS. Doch viele Nutzer haben noch externe Laufwerke oder ältere interne Festplatten mit HFS+ im Einsatz. Apple empfiehlt, diese Daten rechtzeitig auf APFS zu migrieren, um nach dem Update nicht den Zugriff zu verlieren. Die Änderung betrifft insbesondere verschlüsselte HFS+-Volumes, die in macOS 28 nicht mehr gelesen oder beschrieben werden können. Betroffene sollten vor dem Upgrade ihre Daten sichern und gegebenenfalls konvertieren. Einige Drittanbieter-Tools können bei der Migration helfen, doch Apple selbst bietet keine direkte Konvertierung von HFS+ auf APFS an. Der Schritt ist Teil einer umfassenderen Modernisierung des macOS-Dateisystems, die mit der Einführung von APFS begann und nun abgeschlossen wird.